Crossfit Schuhe von Nike

Air Max, Air Jordan Schuhe u.ä. kommen einem vermutlich zunächst in den Sinn, wenn man an den Schuh-Giganten Nike denkt. Aber wir haben uns für euch umgeschaut und einige Crossfit Modelle von Nike ausfindig gemacht, mit denen Nike in Sachen Crossfit erfolgreich mitmischt.

Folgende Modelle und Ihre Unterschiede zueinander werden vorgestellt:

  • Nike Metcon 2

  • Nike Metcon 1

  • Nike Lunar Caldra (Herren)

  • Free 1.0 Cross Bionic (Damen)

  • Nike Lunar Hyperworkout XT

  • Nike Romaleos 2

Crossfit Schuhe von Nike

Eure Meinung ist uns wichtig! Tragt ihr bei eurem Workout Schuhe von Nike? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schickt uns ein Review, das wir veröffentlichen. Schaut in unseren BLOG, gebt brauchbare Infos weiter und profitiert selber davon.

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Review zum Nike Metcon 2

Ein mit Spannung erwartetes Release! Was soll man hier schreiben, wenn der Schuh erst seit heute in Deutschland erhältlich ist? So viel Zeit zum Ausprobieren hatten wir nicht. Eine Sache ist uns heute bei unsrem ersten Test-WOD gleich aufgefallen.

Der Fersenbereich ist kompakter bzw. sitzt fester, wodurch man ein deutlich höheres Gefühl von Stabilität und Halt hat im Vergleich zum Vorgängermodell. Hinzu kommt noch Mal eine Extra-Portion Dämpfung (unsere Meinung!), welche vermutlich durch die Innensohle kommt. Rein optisch sieht diese allerdings genau so aus wie die des Metcon 1. Die Aussensohle sieht ebenfalls identisch aus.

Einzige Abweichungist die sog. "Heal-Plate" im Fersenbereich. Laut Aussage des Herstellers soll diese bei Übungen wie Handstand-Push-Ups Schutz vor Abnutzungen in diesem Bereich des Schuhs bieten. Für unseren Geschmack ist das allerdings eher ein lustiges Gimmick als ein wirklich notwendiges neues feature.

Nach dem ersten WOD fühlt sich der Nike Metcon 2 ausserdem einen kleinen Tick flacher an! Ob das aber wirklich so ist, müssen wir noch eruieren.

Kurz: Sehr guter Crossfit-Schuh. Aber man muss ihn nicht unbedingt kaufen, wenn man das Vorgängermodell besitzt und zufrieden ist.


Nike Metcon 2


Nike Metcon 1

Die langersehnte Antwort auf die Nano-Allrounder von Reebok ist da: Der Metcon 1 von Nike ist eine echte Überraschung!

Seine Flywire-Konstruktion hält den Fuss selbst bei offenen Schnürsenkeln stabil und ist dabei gar nicht so eng wie man es von einem Nike Schuh erwarten würde. Das Gefälle von der Ferse zu den Zehen ist mit 4 mm genauso hoch wie beim Reebok Nano 4.0 – allerdings hat man das Gefühl, etwas höher zu stehen, so als ob die Aussensohle etwas dicker wäre als bei den Nanos. Das liegt allerdings nicht an der Aussen- sondern an der Innensohle: Diese ist um einiges ergonomischer und etwas dicker. Der etwas größere Abstand zum Boden, der daraus resultiert, verleiht einem beim Liften (auch mit schweren Gewichten!) und Squatten in Kombination mit den 4 mm-Gefälle ein echtes AHA-Erlebnis. Das ist unserer Meinung der klare Vorteil zu den Reebok Nanos und macht einen Schuhwechsel während des Workouts zwischen den Disziplinen endgültig unnötig.

Nike Metcon 1 - CrossFit Schuhe von Nike

Ein weiterer Unterschied ist der etwas spitzer zulaufende und dadurch leicht schmalere Vorderfußbereich. Wer (wie ich) schmalere Füße hat und bei den Nanos in manchen Situationen zu viel Spiel im Zehenbereich hat (zum Beispiel beim Rennen!), wird den Metcon 1 lieben.

Etwas Bemerkenswertes ist uns allen Dreien beim ersten Burpee-Marathon aufgefallen. Allerdings haben wir dafür keine Erklärung: Der Vorderfußbereich hat irgendetwas an sich, das einem beim Hochspringen eine Art Bounce verleiht, wodurch man scheinbar leichter/schneller hochkommt. Wie gesagt… wir wissen nicht was es ist. Probiert es selbst aus.

Nike Metcon 1 - CrossFit Schuhe von Nike

Ansonsten bietet Aussensohle mit Hexagon-Muster einen sehr guten Grip. Eventuell für einige Leute interessant: Die Metcon 1 sind im Vergleich zu den Reebok Nano 4.0 etwas schwerer (merkt man allerdings nicht beim Tragen).

Tip: Wer die Innensohle nicht mag und durch eine dünnere austauschen möchte, sollte sich den Schuh eine Nummer kleiner holen (die Metcon 1 fallen generell etwas größer aus!).

Nike Lunar Caldra (Herren)

Wer neben seinen gewohnten Hallen-WODs immer mal wieder gerne im Freien oder auf der Bahn trainiert, dem kann man diesen äußerst leichten Herren-Trainingsschuh wärmstens empfehlen.

Die extrem weiche Dämpfung tut der Ferse beim Laufen wirklich gut. Das schafft ein Nano oder selbst ein Metcon nicht! Das gewebte Obermaterial im Vorfuß gibt in Kombination mit den Flywire-Fasern allerdings äußerst guten Halt bei schnellen Richtungswechseln und Sprints (shuttle-runs u.ä.).

Nike Lunar Caldra - CrossFit Schuhe von Nike

Der Grund, weshalb wir den Nike Lunar Caldra mit in unsere Riege der besten Crossfitschuhe nehmen ist neben seinen oben beschriebenen Lauf-Qualitäten seine flache Ferse. Bei unseren Testdurchläufen (Hallen-WOD) hat diese bei vielen Lift-Übungen verglichen mit Modellen wie den Nanos von Reebok eine sehr gute Figur gemacht. Probiert es selber aus!

Free 1.0 Cross Bionic (Damen)

Der Nike Free Cross Bionic Trainingsschuh ist für hochintensives Training wie Crossfit entwickelt worden, undzwar speziell für Frauen. Besonders ist die Kombination aus Stabilität und gleichzeitigem "Barfuß-Tragegefühl". Für besagte Stabilität, Halt und Tragekomfort sorgt die superflexible, flache Passform und das leichte Obermaterial mit Flywire-Technologie.

Nike Free Cross Bionic - Crossfit Nike

Unsere (überaus hübsche) Versuchsperson hat den Nike Free Bionic eine Zeit lang bei verschiedenen Workouts für uns getestet (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!): Die flache Außensohle bietet bei explosiven Bewegungen wie Burpees oder Mountain Climbers einen sehr guten Grip. Strategisch platzierte Überzüge im Zehenbereich und im Fußgewölbe sorgen für zusätzliche Stabilität bei seitlichen Bewegungen. Nike wirbt bei diesem Modell u.a. mit einem "einzigartigen Traktionsprofil", das sich unter dem großen Zeh befindet und noch mehr Halt und Stabilität bieten soll. Hierzu konnte unsere Versuchsperson allerdings keine signifikanten Aussagen machen.

Ein klares "GO" hingegen gab es dafür, dass der Fuß im Schuh nicht herumrutscht. Dieser "Halt" hat bei kurzen Sprints, aber vor allem bei Lifting-Übungen wie Cleans oder Jerks ein sicheres Gefühl gegeben (ein plausibler Zusammenhang, der uns schon bei anderen Reviews vermittelt wurde).

Nike Free Cross Bionic - Crossfit Nike

Das Mesh- und Schaumstoffobermaterial soll laut Nike für eine gewisse Kühlung sorgen (damit werben aber so gut wie alle Crossfit-Schuhe). Unsere Crossfitterin gab hingegen zu bedenken, dass ein verpasster Double-Under schon mal zecken kann (das tut es bei den Nano 3.0 trotz Gummi-Verstärkung aber auch...).

Die Sohle scheint mit seinen Cushlon-Stollen genug Dämpfung zu erzeugen, wenn es beispielsweise an die Box-Jumps geht.

Alles in allem scheint der Nike Free Bionic eine echte Alternative in Sachen Crossfit-Allrounder zu sein. Was sagen die anderen Damen? Eure Meinung interessiert uns!

Nike Lunar Hyperworkout XT+ (Damen und Herren)

An dieser Stelle halten wir es kurz und übersichtlich: Im Prinzip ist der Nike Lunar Hyperworkout XT+ dem Nike Free Bionic sehr ähnlich. Auch hier verleiht die Flywire-Technologie im Obermaterial dem Fuß Stabilität und Halt, weil sie ihn sockenartig umschließt. Offenporiges Mesh-Obermaterial und sportspezifisches Sohlendesign mit gutem Grip inkl. Doch gibt es einen Unterschied zum "Bionic"? Ja zwei (zumindest haben wir zwei entdeckt):

  1. Die Sohle: Beim Bionic finden sich sog. Flexkerben in der Aussensohle. Diese sorgen laut Produktbeschreibung für "mehr Flexibilität und natürliche Bewegungsfreiheit in alle Richtungen." Ob das ein signifikanter Vorteil gegenüber dem Lunar Hyperworkout XT+ ist, konnten wir bislang nicht verifizieren. Hat dazu jemand da draussen eine Info für uns?
  2. Den Lunar Hyperworkout XT+ gibt es auch als Herrenmodell.

Nike Lunar Hyperworkout XT

Nike Romaleos 2 (Herren)

Der Romaleos 2 von Nike ist ein Top-Weightlifting-Schuh, der alles erfüllt, was man von einem wettkampffähigen Modell seiner Liga erwartet. Stabilität in der Ferse, zusätzlicher Halt durch integriertes Schnürsenkel-System und Doppel-Klettverschluss (wobei der vordere bei manchen Kollegen etwas zu lang zu sein scheint), langlebige Materialien und Wettkampf-Einlegesohlen / 116g (Achtung die im Lieferumfang ebenfalls enthaltenen Einlegesohlen für das "normale" Training sind dünner /29g). Ausserdem ist er rund 50 g leichter als sein Vorgängermodell (im Vergleich zu anderen Weightlifting-Schuhen aber immer noch schwerer).
Gerade leichtere Athleten, die bereits den Romaleos 1 benutzt haben, werden vermutlich einen Unterschied in Sachen Flexibilität bemerken.

Nike Romaleos 2 Weightlifting

TIPS:

  • Im Zweifelsfall eine halbe Nummer kleiner kaufen.
  • Tendenziell eher geeignet für Athleten mit breiteren Füßen.
  • Wem trotz Weightlifting Flexibilität und angenehmes Laufen wichtig ist, sollte sich villeicht den Adipower von Adidas anschauen.